01 February 2012

Aus Russland nichts Gutes.

Kälte - Nummer 1 Exportschlager aus Putins bescheidenem Reich. Aber Russland wäre nicht taktisch klug, wenn es selbst nicht daraus Profit machen würde - denn der Deutsche, der ja gern jammert, dreht bei den kleinsten Minusgraden gleich die Heizung auf. Und woher kommt das Heizöl für diesen Spaß? Rischtisch. Aus Russland.

Ich glaube, dass die russischen Oligarchen die einzigen sind, die sich in diesen Tagen nicht aus Kälte die Hände reiben, sondern vor Freude.

Aber genug über die Art und Weise, wie meine Landsmänner so richtig Kohle machen. Weiter geht's mit einer persönlichen Jammergeschichte - denn diese fucking Kälte bekommt mir gar nicht gut.

Als der erste Schnee  fiel, musste ich zu meinem Leidwesen herausfinden, dass Körperfett einen draußen  keineswegs wärmt - großartig, da dachte ich einmal, meine Fettreserven wären zu etwas gut. Aber nein... Ich durfte frieren. Dabei kriecht das sibirische Monster ganz langsam deinen Körper hoch, erobert Millimeter für Millimeter der schockgefrorenen Haut und macht diese unausstehlich: Seit Tagen weigert sich z.B. eine kleine Entzündung an meiner Wange zu verschwinden. Meine Beinchen sind da nicht besser dran: Trocken, sogar meiner Meinung nach noch anfälliger für kleine Pickelchen als sonst. Die Haut fühlt sich richtig "belastet" an und sieht nicht mehr gesund aus... Für jemanden, der noch nie Probleme mit der Haut hatte, ein kleiner Weltuntergang. 

Also musste eine Feuchtigkeitsbombe her. Aber nichts, was in 5 Minuten einzieht - nein, ich brauchte etwas mit viel Öl, das einen richtig schönen Film auf der Haut hinterlässt. Und was war ich froh, vor ein paar Monaten bei einem Spontankauf den Balea Soft-Öl Balsam mitgenommen zu haben! Das Glanzstück stand zwar fast unbenutzt in einer Ecke, weil es mir von der Pflegewirkung zu intensiv war, doch sein Auftritt sollte bald kommen.


Die Konsistenz ist cremig und man merkt zunächst nichts von dem versprochenen 40% Ölanteil. Der offenbart sich erst, wenn man sich daran macht, das Ganze in die Haut einzumassieren: Ein glänzender Ölfilm bleibt auf der Haut zurück und braucht etwas, um vollständig einzuziehen. Aber das Hautgefühl danach ist unfassbar genial: Zarte, geschmeidige Haut, die leicht vom Öl glänzt und sich selbst  Stunden nach dem Eincremen so anfühlt, als werde sie noch immer mit Feuchtigkeit versorgt... Ich creme meine Beine mittlerweile zwei Mal täglich damit ein, damit dort die Haut streichelzart bleibt und sich nicht mehr nach Wüste Sahara anfühlt.

Laut Theorie soll Kälte eigentlich entzündungshemmend und abschwellend wirken, aber wahrscheinlich nicht in dem Ausmaß, den wir gerade erleben... Ich merke an den Zeichen meines Körpers, das es eine kleine Extremsituation für mich ist, da ich solche Temperaturen nicht gewohnt bin - und daher braucht meine Haut, meine Haare und generell der Rest von mir besonders viel Pflege in  den letzten Tagen.

Habt ihr auch solche Probleme mit der Kälte?

4 comments:

  1. Ja, ich bin Neurodermitikierin und wenn es kalt wird dann rastet meine Haut völlig aus und gleicht der Sahara.

    ReplyDelete
  2. Ich sehe schon aus wie ein Michelinmännchen, weil ich tausendmal verpackt nach draußen gehe, hoffentlich hat das bald ein Ende : D

    ReplyDelete
  3. oh ja die kälte ist sowas von unschön!

    ganz im gegensatz übrigens zu deinem header :)

    ReplyDelete
  4. Kälte geeeht, Cremevorat ist aufgefüllt! (:

    Nur ich hatte die gleiche Creme von Balea vor gewisser Zeit schonmal und bin wahnsinnig geworden. Bei mir wollte sie absolut gar nicht einziehen und überall war dieser Fettfilm .... iiiih!
    Komm mit den Urea-Sachen von Garnier bisschen besser klar, auch wenn sie teurer sind!

    ReplyDelete